Der Traumgarten
"Der Traumgarten" Hajewski G. Deutschland 2010,
Öl/Leinen (echtleinen), 80x120cm, n° 23010
Zu dem Bild, das ich vor einem Jahr gemalt habe, schreibe ich heute seine Geschichte:
Sie beschreibt eine interessante Reise durch die Welt meiner Phantasie -
zu erst begegnet man einem Schneemann. Er steht da, in Mitten des herbstlich gefärbten Laubs, trug Tasche des Postboten und Halstuch eines Pfadfinders und lud zum Besuch des Traumgartens ein.
(Seine Gestalt verkündet gleichzeitig den kommenden Winter…)
Wir gehen rein - den weißen Schienen entlang. Dabei versuchen wir nicht nach unten zu schauen, zu den zahlreichen Stufen, die zur Unterwelt des Antons führen.
Anton - so heißt der grüne Frosch, der in der rechten Ecke des Gemäldes sitzt, in Erwartung der wärmeren Zeiten.
Unser erstes Ziel ist die Spielzeug-Lokomotive, die auf einem überschwemmenden Bahnsteig steht.
Dann begegnen wir einem riesengroßen Marienkäfer, der gerade seine Faden zieht.
Einer Spinne ähnlich...
mit den Faden vernetzt er weitere Elemente des Gemäldes: unter ihnen ein Haus.
Sein Dach bilden teilweise bunte Schneckenmuscheln...
diese zusätzliche Etage sollte Geborgenheit bedeuten - wäre es doch nicht diese tiefe Bedrohung, die durch gewaltige Silhouetten der Elefanten dargestellt ist... man möchte nun fragen: was suchen die Elefanten im Garten?
Aber diese Frage ist rhetorisch.
Auch auf die: warum schwimmen Fische durch die Luft? - wird man keine vernünftige Antwort finden… oder?